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Quarante

Quarante

Der Name leitet sich von der Quarante ab, dem kleinen Wasserlauf, der durch den Ort fließt. Die Abteikirche Sainte-Marie wurde im 10. Jahrhundert gegründet. Trotz einiger Änderungen hat sie die Hauptaspekte der reinen romanischen Architektur bewahren können, die typisch für das Languedoc ist (Strebepfeiler, die mit lombardischen Streifen und Lisenen verzierte Mauern stützen). Die kleine Laterne, die das Dach im Bereich des Querschiffs der Kirche verziert, verleiht dem Bauwerk noch zusätzlichen Charme. Das Innere setzt sich aus einem Hauptschiff und zwei Seitenschiffen zusammen, der Chor, der von zwei großen Buchten durchbrochen wird, endet in einem Halbkuppelgewölbe.

Außerdem beherbergt die Kirche einen Schatz, dessen Herzstück ein Sarkophag aus dem 3.Jahrhundert und ein Goldstück aus dem 15.Jahrhundert, das das Haupt Johannes des Täufers zeigt, sind.

 

Weiter in Richtung Capestang kommt man vorbei an den Ländereien des Domaine de Roueïre, wo sich ein Bollée-Windrad erhebt, ein interessantes Zeugnis der technischen Entwicklung gegen Ende des 19.Jahrhunderts. Bollée ist der Familienname einer bedeutenden Dynastie von Erfindern und Ingenieuren, die in zahlreichen Bereichen tätig waren (unter anderem in der Glockenschmiedekunst und in der Automobilindustrie). Das Windrad, das unter Denkmalschutz steht, ermöglichte früher die Trinkwasserversorgung des nahe gelegenen Winzerschlosses, das sich eine adelige Familie aus Cruzy erbauen ließ.

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